4 · STADT-ENTWICKLUNG
Stadtentwicklung – Papenburg bekommt Lieblingsorte
Für Obenende, Untenende, Aschendorf sowie Herbrum, Tunxdorf, Nenndorf, Aschendorfermoor und die weiteren Stadtteile werden jeweils passende Entwicklungsziele erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen Aufenthaltsqualität, Erreichbarkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Klimaanpassung und die konkreten Bedürfnisse der Menschen vor Ort.
Das Untenende bildet mit dem Hauptkanal das maritime Zentrum Papenburgs. Hauptkanal 2035, Mühlenplatz, Stadtparksee, Verbindung von Stadtpark und Volkspark, Durchgang zwischen Kino, Eisdiele und Café Engels, maritime Gestaltung, Außengastronomie, Veranstaltungen, Einzelhandel, Besucherführung, Begrünung, Schatten, Sitzplätze, sichere Wege. Die bisherigen Planungen werden auf Zukunftsfähigkeit, Aufenthaltsqualität und wirtschaftliche Wirkung geprüft. Leben entsteht dort, wo Menschen gerne bleiben – daran wird die weitere Entwicklung ausgerichtet.
Das Obenende verbindet gewachsene Unternehmen und Gastronomie mit Kanälen, Natur und Freizeit. Gastronomie und Einzelhandel stärken, Außengastronomie und neue Geschäftsideen einfacher ermöglichen, Leerstände nutzen, wirtschaftliche Entwicklung auch außerhalb des unmittelbaren Zentrums, Kanäle und Seen beleben, Wasserqualität verbessern, Van-Velen-Anlage, Camping und Wohnmobile, Veranstaltungen, Blumenzwiebelprojekt, Brücken-, Grün- und Kanalpatenschaften. Die vorhandenen Angebote sollen besser miteinander verbunden werden, damit Bewohner und Besucher den Stadtteil in seiner gesamten Vielfalt erleben können.
Aschendorf verbindet ein eigenständiges Zentrum mit mehr als 1.250 Jahren Geschichte. Die bisherigen Planungen für den Marktplatz kommen noch 2026 auf den Prüfstand und werden an zukünftige Bedingungen angepasst. Auch hier gilt: Leben entsteht dort, wo Menschen gerne bleiben. Marktplatz, Ringstraße, Nienhauser Chaussee, Umfeld von Altenheim und Krematorium, windgeschützte Sitzplätze, Begrünung, Schatten, Außengastronomie, Einzelhandel, Musik, Kultur, Jugendbereich, Weihnachtsmarkt, Gut Altenkamp, Draiberg, Amtshaus, Galgenhügel, frühere Emsarme, Geschichts- und Erlebnisroute. Geschichte, öffentliche Räume und wirtschaftliche Entwicklung sollen dabei sinnvoll miteinander verbunden werden.
Herbrum, Tunxdorf, Nenndorf, Aschendorfermoor und die weiteren Stadtteile werden nach ihren jeweiligen Voraussetzungen und Bedürfnissen betrachtet. Treffpunkte, Vereine, Feuerwehr, sichere Straßen und Radwege, Beleuchtung, Entwässerung, Rufbus und Shuttle, Bürgerprojekte, Patenschaften, Natur, Landwirtschaft, Veranstaltungen und Verbindungen zu den Zentren. Dabei wird nicht vorgegeben, wie ein Stadtteil sein soll. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort wird ermittelt, was erhalten, verbessert oder neu entwickelt werden soll.